Donnerstag, 23. August 2012

Rezension: Lucy in the Sky von Paige Toon


Taschenbuch: 448 Seiten
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Lucy in the Sky
ISBN-10: 3596179351
ISBN-13: 978-3596179350
Preis: 8,95

Kurzbeschreibung:
Lucys Leben scheint perfekt. Sie hat einen wunderbaren Freund und einen aufregenden Job in einer PR-Agentur. Und nach Jahren wird sie endlich ihre alte Heimat Australien wiedersehen, wo ihre beiden besten Freunde heiraten wollen. Doch auf dem Weg zur Hochzeit fällt sie aus allen Wolken, als sie kurz vor dem Start ihres Flugzeugs eine SMS erhält, in der ein anonymer Absender verkündet, ihr Freund James würde sie betrügen. Und nun muss sie ihr Handy im Flugzeug ausschalten. Wie soll sie den 24-Stunden Flug nach Australien nur überstehen? Betrügt James sie tatsächlich? Doch auch in Australien hört das Gefühlschaos nicht auf. Denn ihr alter Bekannter Nathan wirbelt Lucys Gefühle mächtig durcheinander...


Paige Toon wurde 1975 geboren. Als Tochter eines Rennfahrers wuchs sie in Australien, England und Amerika auf. Sieben Jahre lang arbeitete sie als Redakteurin beim Magazin »Heat«. Paige Toon ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in London. *mehr Infos*





"Lucy in the Sky" habe ich von einer lieben Freundin empfohlen bekommen und da wir meistens den selben Geschmack haben, was Bücher betrifft dachte ich mir: Wieso nicht? 
Die Geschichte spielt abwechselnd in London und Australien und wird aus Lucy´s Sicht dargestellt. Zu Anfang haben wir Lucy, die in ihre alte Heimat Australien zurück fliegt, weil ihre beiden besten Freunde heiraten. Für sie scheint das Leben perfekt. Perfekte Wohnung, perfekter Freund, der sie liebt und ein Job der ihr Spaß macht... Doch dann bekommt sie eine SMS, die sie in ein Gefühlschaos stürzt. Ihr toller Freund soll sie betrügen? Und das auch noch in ihrem gemeinsamen Bett?

Den ganzen Flug über ist sie ein Nervenbündel und genauso ging es mir. War ich zunächst noch aufgeregt und neugierig wie sie reagiert, so wurde ich zunehmend genervter. Natürlich macht man sich Sorgen ob der Freund einen wirklich betrügt, aber meiner Meinung nach reagiert Lucy ein wenig zu dramatisch. Ihre alle paar Zeilen wechselnden Stimmungen sind verwirrend und nervig. Mir stellte sich sogar die Frage, ob sie vielleicht Schwanger sei. Aber nein, das war sie natürlich nicht. Gott sei Dank hört das irgendwann auf, denn sie erreicht James, ihren Freund, der ihr erklärt, das es nur ein Scherz von seinen Freunden war. 

Wobei ich, als Leserin, ständig den Hintergedanken hegte, das er sie anlog. Denn James wird zwar als charmant, lieb und zuvorkommend beschrieben, aber nach und nach erfährt der Leser, das James ziemlich oft irgendwelche Lügengeschichten erzählt. Er erfindet irgendetwas und stellt es so dar, als wäre es wirklich echt. Und irgendwann klärt er einen darüber auf, das er gelogen hat.
Da ist es doch nur natürlich, das man annimmt, das er auch bei dieser Sache lügt oder?

Doch für Lucy scheint sie Sache geklärt, als er ihr des öfteren erklärt, das an der Sache nichts dran sei. Bei all dem Aufruhr, den sie am Anfang veranstaltet, hätte ich hierbei mehr erwartet und nicht ihre Kapitulation. Auch wenn sie im weiteren Verlauf immer wieder Zweifel hegt und sich von ihm distanziert. Und als sie dann auch noch Nathan, den Bruder des Bräutigams trifft, der ein paar Jahre jünger ist als sie, ist James für die paar Tage völlig vergessen.

Dieses ständige hin und her ging mir nach ein paar Seiten gehörig auf den Geist. Ach Nathan ist ja so süß, so witzig, so gutaussehend...aber halt...war da nicht noch was von einem Freund der in London auf mich wartet?? Das sie sich nach nur ein paar Tagen in Nathan verkuckt und sogar mit ihm rummachen würde (und somit ja ihren Freund betrügen würde), kam mir sehr unwirklich vor. 
Ihre ständig wechselnden Stimmungen sind verwirrend und nervig. Mir stellte sich sogar die Frage, ob sie vielleicht Schwanger sei. Aber nein, das war sie natürlich nicht.
Jedoch war Nathan wirklich ein wunderbarer und witziger Charakter, der mit seinen seltsamen Witzen, auch mich zum Lachen brachte. 


Auch die beiden Freunde, Molly und Sam, sind tolle Charaktere. So erfährt man, das Lucy mal in Sam verknallt war, er und Molly aber schon ewig zusammen sind. Auch findet man mehr über die Freundschaft der dreien und über Lucy´s Vergangenheit in Australien.
Ansonsten lässt sich eigentlich nur noch sagen, das der Schreibstil leicht verständlich ist und die Orte detailliert beschrieben werden.


Zu diesem Buch kann ich leider nicht viel positives sagen. Durch die Stimmungsschwankungen der Protagonistin  und ihre Unentschlossenheit Entscheidungen zu treffen wurde dieses Werk zu einem nervigen hin und her. Quälend langsam zog sich die Geschichte zum erwarteten Ende. Bei diesem Buch hat mir das gewisse Etwas von Anfang an gefehlt und es konnte mich auch nicht in seinen Bann ziehen. 

Deshalb vergebe ich nur: 1 von 5 Schneeflocken




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