Montag, 20. Juli 2015

Rezension: Eversea - Ein einziger Moment von Natasha Boyd




Taschenbuch: 352 Seiten
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Eversea
Reihe: 1/2
Preis: 9,99€


Die zweiundzwanzigjährige Keri Ann traut ihren Augen nicht, als eines Abends der angesagte Schauspieler Jack Eversea in dem Restaurant auftaucht, in dem sie kellnert. Ihr verschlafenes Heimatstädtchen Butler Cove im Süden der USA ist so ziemlich der letzte Ort, an dem sie erwartet hätte, auf einen Hollywoodstar wie ihn zu treffen. Doch Jack hat Gründe, warum er aus L. A. geflohen ist. Und Keri Ann weiß, dass sie die Art und Weise, wie seine Nähe ihr Herz zum Rasen bringt, aus genau diesen Gründen ignorieren sollte. Denn egal wie gut die beiden sich verstehen oder wie sehr die Funken zwischen ihnen sprühen – die Welten, in denen sie leben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Und eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich … oder?


Bevor Natasha Boyd mit dem Schreiben begann, hat sie in den Marketing- und Presseabteilungen verschiedener Firmen gearbeitet. Sie besitzt einen Uniabschluss in Psychologie und lebt im Lowcountry an der Küste South Carolinas. Sie hat einen Ehemann, zwei Söhne und eine Katze namens Tuna. Eversea ist ihr erster Roman.


Keri Ann (22) führt ein bescheidenes Leben im verschlafenen Städtchen Butler Cove, bis sie eines Abends über den berühmten und äußerst attraktiven Schauspieler Jack Eversea stolpert. Dieser flieht gerade vor seinem eigenen Leben und möchte in Ruhe über alles nachdenken, weshalb er sich in Butler Cove versteckt. Vom ersten Moment an, besteht eine gewisse Spannung zwischen den beiden und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr sprühen die Funken...

Schon als ich dieses Buch in der Vorschau des Verlags entdeckt hatte, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss, denn ich persönlich bin ein großer Fan von solchen Geschichten, schließlich schwärmt man als Teenager ja auch für den ein oder anderen Prominenten. 

Die Protagonistin Keri Ann hat mir zu Beginn ein paar Schwierigkeiten gemacht, da sie doch extrem zickig rüber kam, aber das hat sich im Laufe des Buches zum Glück gelegt. Sie ist ein interessanter Charakter und hat mit ihren jungen Jahren schon so einiges durchgemacht. Nach dem Unfalltod ihrer Eltern, hat sie das Haus ihrer Großeltern geerbt, doch dieses braucht dringend eine Renovierung. 

Mir hat das Buch ganz gut gefallen, wenn ich auch mehr erwartet hatte. Irgendetwas hat einfach doch gefehlt. Dennoch hat mich das Buch unterhalten, mich zum schmunzeln und grinsen gebracht. Die Dialoge sind unterhaltsam, besonders die Wortgefechte zwischen Keri Ann und Jack. Natürlich sorgt auch die Spannung zwischen diesen Charakteren dafür, dass man wissen möchte, wie es weiter gehen wird.

Der Schreibstil von Natasha Boyd ist angenehm und obwohl der Plot nichts außergewöhnliches ist und mit einigen Klischees beladen ist, hat man beim Lesen doch Spaß an der Geschichte.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und Klischees, konnte mich der erste Band der "Eversea"-Duologie wunderbar unterhalten, obwohl ich doch mehr erwartet hatte. Dennoch sorgt Natasha Boyd mit ihrem erfrischenden Schreibstil für amüsante Lesestunden. Ich bin definitiv neugierig auf Band 2 "Eversea - Und die Welt bleibt stehen", da dieses Buch mit einem Cliffhanger geendet hat.

Ich vergebe: 3 von 5 Schneeflocken


Vielen Dank an Vorablesen.de und den LYX-Egmont Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!


Quelle: LYX-Egmont

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